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Kurze
Einfürung in die afro-kubanische
Kultur
des Yoruba in Kuba
Als die schwarzen Sklaven nach Kuba gebracht wurden, brachten sie ihre ganze Welt magischer Geschichten und Legenden mich sich, enthalten mit angestammten Erfahrungen von unschätzbarem Wert. Diese epischen Geschichten, ungeheuer reich auf Grund ihrer Texte und oft verbunden mit Liedern, wurden uns über all die Zeit mündlich überliefert. Die Kultur der mündlichen Überlieferung, welche sich in verschiedenen Gegenden in Kuba und Nigeria entwickelte - verschieden gemäss den Charakteren der Erzähler, welche diese Fülle von Kultur zu uns hergebracht haben. Die Yoruba-Religion, besser bekannt in Kuba als Santeriá, basiert auf einer Reihe von afrikanischen Göttern, die der menschlichen Vorstellungskraft entsprangen. Diese Menschengötter sind in Wirklichkeit Vorfahren, welche über eine ungeheure Menge an Wissen und Erfahrungen verfügen, gesammelt über die Jahrhunderte. Ausserdem sind sie fähig zu magischen Handlungen, welche ihnen, unter denen die die Religion praktizieren, einen beispiellosen Respekt verleiht. Wenn sie sterben, werden diese Menschengötter zu Heiligen, die über mehrere afrikanische Völker wachen. In der Tat umfasst das Wort Yoruba eine Anzahl verschiedener Völker, welche die Yoruba-Sprache oder Dialekte mit dem gleichen Ursprung sprechen. Geographisch, bewohnen sie ein Gebiet welches gegenwärtig sowohl den Süden und Süd-Osten von Nigeria umfasst, als auch ein Teil von Neu Benin. Die schwarzen Sklaven von Kuba wurden durch die Spanier von Afrika gebracht, als Teil des Sklavenhandels, welcher hauptsächlich während des 17. und 18. Jahrhundert dauerte, um die einheimischen Indianer zu ersetzen , die bereits die Insel bewohnten. Diese waren anscheinend nicht geeignet für die harte Arbeit, die die Zucker- und Tabakproduktion mit sich brachte. Die Indianer wurden allmählich dezimiert und mehr schwarze Afrikaner mussten eingeführt werden, um die riesige europäische Nachfrage für kubanische Produkte, während diesem Zeitraum zufriedenzustellen. Es war nicht möglich herauszufinden, warum ausgerechnet die Yorubas die einflussreichste Gruppe, unter allen versklavten, ethnischen Gruppen wurden - von denen es in Kuba mehr als 40 verschiedene gab. Ihre liturgischen Riten, mit den Liedern, der Musik und den Tänzen, die sie begleiteten, setzten sich allgemein durch. Ohne zu sehr in die Details zu gehen, werden wir auf diesen Seiten versuchen, dieses komplexe Phänomen, welches in einer beinahe identischen Form in Haiti mit Voodoo und in Brasilien mit Candomblé existiert, zu erläutern. Die erste Sache, welche zu bedenken ist, dass die Bedingungen, unter denen die Sklaven gefangen, inhaftiert und nach Kuba transportiert wurden, verantwortlich waren für den Tod von mehr als der Hälfte von diesem kostbaren "Ebenholz". Viele von ihnen zogen es vor, sich ihr Leben zu nehmen, entweder während dem Transport oder nach der Ankunft, als sie die misslichen Verhältnisse sahen, welche sie erwarteten. Selbstmord schien ein ideales Mittel, da viele von ihnen an die Wiedergeburt glaubten. Diese Tendenz Selbstmord zu begehen, wurde unter den Sklaven umso ausgeprägter, welche getrennt wurden von ihren ethnischen Gruppen, d.h. von ihrer eigenen Sprachen und Riten. Die Kolonialisten bemerkten diese Tatsache ziemlich schnell und reagierten darauf, indem sie darauf bedacht waren, bestimmte ethnische Prinzipien zu respektieren, um so einen allzugrossen Verlust, auf Grund von Selbstmord, zu verhindern. Sie richteten ein System zur Informationsversammlung ein und versuchten bei bestimmten Sklaven das Interesse einer Position in der Selbstbeaufsichtigung zu wecken. Auf diesem Weg erschafften sie für jede Plantage Mini-Gesellschaften, welche eine Rolle und einen Platz für jeden einzelnen Sklaven festsetzten. Dies reduzierte ebenfalls die Anzahl der Selbstmorde. Um den Sklaven einen Lebenssinn zu geben, erlaubten sie ihnen auch, von Zeit zu Zeit, Feste zu organisieren, in denen sie ihre Musik, Lieder und Tänze aufführen konnten. Auch erlaubten sie ihren schwarzen Sklaven in Gruppen, bekannt als "cabildos" zusammenzukommen. Jede von ihnen wurde aus einer ethnischen Gruppe gebildet, um das Dreikönigsfest (6.Januar/Epiphany) vorzubereiten. Während der Feier ernannte jede cabildo einen König für ein Jahr. Und es fanden Prozessionen durch die Strassen statt, welche mit der Flagge von jedem afrikanischen Volk angeführt wurden.Aus diesen Gründen wurden die Kulturen, mit afrikanischem Ursprung, in Kuba erhalten. Wir möchten auch verschiedene Kernpunkte erklären, welche unseren Lesern die Kultur näher bringt, während wir versuchen die Trilogie aufrechtzuerhalten, welche im "Wemileré (oder Fest) enthalten ist und in einer untrennbaren Weise drei Elemente Tanz, Gesang und Percussion verbindet. Da diese Religion in ihrem Grundwesen immitativen Charakter besitzt, werden in religiösen Zeremonien Mensch und Götter vermischt. Diese Götter steigen herab um Mitglieder der Versammlung in Besitz zu nehmen und um sich durch diese zu offenbaren. Wenn der "Sohn" eines Gottes in Trance fällt (oder seinen Geist erhebt), sind die verkündeten Worte dazu da, die Anwesenden zu belehren und das im Gegensatz zu dem was oftmals gedacht wird und was in einigen anderen Religionen der Fall ist, immer in einer positiven Art und Weise. Dies bedeutet, dass negative Handlungen gegen andere Völker niemals durch die Götter gefordert werden. Wie im Katholizismus, existiert eine religiöse Hierarchie, einschliesslich Priestern, bekannt als "babalaos". Wir möchten nun kurz die verschiedenartigen Götter oder "orishas", welche den Yoruba panheon ausmachen, beschreiben. Diese sind während ihrer religiösen Gottesdiensten in einer sorgsam definierten Anordnung treu verehrt. ELEGGUA ist ein Hauptgott. Er hält die Schlüssel des Schicksals. Er öffnet die Türen für Glück und Unglück. Er ist die Personifikation von Chance und Tod. Er ist Besitzer von Berg und Savanne, der Sohn von Obatala und Yemu. Er ist der Erste im Rang der Gruppe von vier Kriegern (Eleggua, Oggún, Ochosi und Osun). Er gewann eine ausreichende Anzahl an Privilegien über Olofi, Obatala und Orula um der Erste zu sein, und ist deshalb auch bekannt als Okanal. Kein Orisha geht im voraus, denn Olafi sagte zu ihm: Weil du der Kleinste bist und mein Bote, sollst du der Grossartigste auf Erden und im Himmel sein und nichts kann getan werden, wenn du dagegen bist. Seine Farben sind rot und schwarz und seine Verehrer tragen ihn an Halsketten. Alle Kinderspielsachen tragen seine Symbole. In der katholischen Religion, ist Eleggua als das Kind von Atocha, St. Anthony von Padua und "l'anima sola" repräsentiert. Er trägt immer ein "garbato" mit sich, dies ist ein Zweig, geformt wie eine Sense, was ihm ermöglicht das hohe Gras zu teilen, so öffnet und schliesst the ways of life. Er lebt ebenfalls hinter Türen und personifiziert die possenhafte Seite des Schicksals, ebenso in den Händen eines Kindes, was manchmal erscheint, als würde er uns zum Gespött von uns allen machen. OGGÚN ist der Besitzer von den Metallen. Er ist ein jähzorniger und einsamer Bewohner der Berge. Wenn die Götter auf die Erde herunterkommen, ist er es, mit seiner unermüdlichen Machete der für die anderen Götter zwischen Gebüsch und Unkraut einen Ausgang schneiden muss. Er ist es gewöhnt mit seinen Eltern Obatala und Yemun zu leben, Seite an Seite mit seinen Brüdern Ochosi und Eleggua. Er ist gewalttätig und raffiniert, der Schutzpatron von allen Mechanikern, Ingenieuren, Chemikern und Soldaten. Er repräsentiert den Sammler von magischen Kräutern, der einsame Jäger und er ist zur gleichen Zeit barsch und bestial. Er ist der Pächter der Gefängnisschlüssel. Seine Farben sind grün, schwarz und violett. Er ist repräsentiert durch St.Peter, St.Paul und durch St.John den Täufer, unter anderen, gemäss der Örtlichkeit. Ochosi ist der Sohn von Yemayà, der Schutzpatron all derer, die Schwierigkeiten mit dem Gesetz haben, sowohl als auch der Zauberer, der Jäger und der Fischer. Er tanzt mit Ochún und er ist besonders verehrt vor chirurgischen Operationen, weil er der Freund von Abbata sein soll, der ein Teil von Inle ist, die medizinische Gruppe von Ocha (welcher ein Zweig von Santería ist). Er soll auch der Besitzer von lacet sein. Seine Tänze sind Imitationen eines Jägers mit einem Bogen und Pfeil, suchend und schiessend nach Beute. Er kleidet sich violett und trägt die Tasche eines Bettlers mit Tigerfell. Obatalà wurde von Olofin gesendet um die Erde zu erschaffen und Menschen zu entwickeln. Er ist ein Hauptgott, das Ideal eines reinen Gottes. Er ist der Besitzer der Farbe weiss, der Gedanken und der Träume. Er wurde gesendet um die Erde zu regieren und Frieden und Harmonie zu garantieren. Er ist der Einzige, der mächtig genug ist, über Changó und Oggún zu regieren. Er ist bei allen anderen Orishas respektiert und er ist es, den sie im Fall von Streitigkeiten als ihr Anwalt betrachten. Keiner darf in seiner Anwesenheit fluchen oder sich entkleiden. Seine Farbe ist weiss und sein Tanz repräsentiert die ruhigen, uralten Bewegungen, welche ein Pferdeschwanz benützt, um die Arten des Lebens zu ordnen. Er ist repräsentiert in der Jungfrau der Barmherzigkeit. Yemayà ist eine Hauptgöttin. Sie ist die Mutter des Lebens und wird als Mutter aller Götter betrachtet. Sie ist die Besitzerin von Wasser und repräsentiert das Meer, was eine grundlegende Quelle von Leben ist. Sie ist untameable und geschickt. Sie benützt ihre Machete um zu jagen und um das hohe Gras zu schneiden. Ihre Bestrafungen sind sehr hart und ihr Zorn schrecklich, aber immer gerecht. Ihre Farbe ist blau und ihre Tänze zeigen das Eintauchen ihres Kopfes und ihrer Hände in Wasser, um Fische und Muscheln herauszunehmen. Voller Fröhlichkeit, mit häufig gehörtem Lachen, beginnt dieser Tanz ruhig. Dann, in Nachahmung vom Meer wird er allmählich schneller. Die Tänzer wirbeln ringsherum, mit ihren wallenden Kleidern, wie die Wellen des Meeres. Es ist interessant zu beobachten, dass Yemay's Popularität während der unglücklichen Periode von "balseros" (Sommer 1994) zunahm. Weil als Besitzerin des Meeres war sie gedacht, um die verzweifelten Kubaner zu beschützen, welche, nachdem sie ihre Gebete sprachen to her cast themselves zur Barmherzigkeit des Messer, mit behelfsmäßigen Flosen die gewagte Reise nach Florida antraten. Ochún, Göttin der Liebe, der Weiblichkeit und der Flüsse. Sie symbolisiert Kokettheit, weibliche Anmut und Sexualität. Sie ist die Frau von Chang0? Und ebenfalls die enge Freundin von Eleggua, der sie beschützt. Sie ist immer glücklich, sie lacht oft und laut und sie liebt Partys. Sie ist ebenfalls fähig, Kämpfe zu provozieren und aufzulösen, welche verursacht sind durch den Neid unter Männern und unter Göttern. Ihre Farbe ist gelb und sie ist die Besitzerin der Korallen. Sie ist repräsentiert durch die Jungfrau der Nächstenliebe in copper (Kupfer/kupferrot). Eine Kirche nahe Santiago wurde ihr gewidmet. Changó ist der König der Trommeln, König der Freude, König der Frauen und einfach König, weil er in der Obhut seines Vaters Olofin geboren wurde. Er erscheint plötzlich wie ein Blitz, drohend mit seiner Axt. Er selbst ist Männlichkeit, sitzend auf einem elfenbeinfarbenen Pferd, und wenn er seinen mächtigen Schlachtruf „Kabie sile Cangò" ausstösst, beginnen Frauen mit ihren Hüften zu wiegen und sein Pferd und die Palmen beginnen mit dem pulsierenden Wind zu wehen. Flammen vom Feuer stechen mit ihren magischen Blitzen in den Himmel. Dann schleudern Changò und Obbadimeyi mit all der Kraft ihres Beckens die Trommeln von Iya, Hòtele und Okonkolo, welche am „wemilere" (Festival) vorkommen. Dies ist erfüllt mit Liebe und Vertrauen. Seine Farbe ist rot und weiss (Blut und Liebe). Er ist repräsentiert in Saint Barbara. Oyà Yansà ist die Göttin von bedeutenden Gegensätzen. Sie ist die Weissheit vom Blitz in der schwarzen nacht, aber sie ist ebenfalls die reizende Göttin der Blumen, in einer Welt der Gewalt. Ihr neunfarbiges Kleid bewegt sich, wenn sie ihren Schlachtruf "Yansà jecua jei" ausstösst. Sie hat ein Heer von Geistern, welches sie begleitet, wenn sie in die Schlacht zieht. Sie ist die einzige kämpfende Frau in der Yoruba pantheon und das ist der Grund, warum sie fähig war Changò aus seiner Gefängniszelle zu befreien. Sie ist der Wind, der Tornado, der Wirbelwind - aus welchem Feuer und Licht kommt. Sie ist wahnsinnig verliebt in Obbalube Changò, den König. Für ihn würde sie alles tun, sogar töten falls nötig, dank ihrer "Iruke" (ein Pferdeschwanz, welcher böse Geister verbreitet). Sie wird Totengräberin genannt, weil sie nach dem töten an den Toren ihres Hauses, dem Friedhof, sitzt, um ihr Opfer zu erwarten. Babalu Ayé, ein anderer Hauptgott, heiligmässig und beträchtlich verehrt, ist der Gott der Krankheiten. Er hat die spezielle Charakteristik, wegen schlechtem Verhalten aus dem Yoruba-Land verbannt gewesen zu sein und im Land der Ararà wieder gefunden zu werden. Er war mit Lepra bestraft - dies ist der Grund warum er der speziellste Gott für Hautkrankheiten ist. Sein Verschwinden und Wiedererscheinen ist der Grund, warum die Musik sich anbot in der Yoruba-Art mit "batàs-Trommeln" oder in der Ararà-Art mit den übrigen Trommeln und mit anderem Rhythmus oder Melodien gespielt zu werden. Er ist repräsentiert in St.Lazarus, seine Farben sind weiss und blau und sein Tanz repräsentiert einen hinkenden Leprakranken, welcher die störenden Fliegen verscheucht. Er ist das Symbol von allem was hässlich ist. Er kratzt und spricht andauernd in einem hässlichen, nasalen Ton. Dies sind die wichtigsten Götter in der Yoruba pantheon. Wir haben die Farben von jedem Gott erwähnt, weil es in Kuba und anderswo oft passiert, dass diese, wo die Santerìa Religion praktizieren, Halsketten in den Farben des Gottes trage, welchem sie angehören. Der babalao leitet eine Zeremonie, welche den Gott bestimmt, zu welchem ein Gläubiger gehört, und sobald das feststeht, ist er am Einleiten einer Art von Taufdienst, währendessen Angebote gemacht werden. Von diesem Moment an muss der Eingeweihte während einer genau angegebenen Zeitspanne, im Allgemeinen ist dies ein Jahr, eine Anzahl von einschränkenden Regeln befolgen. This is............... Dies ist der Grund warum.... die Menschen völlig in weiss gekleidet, welche nicht mit einem Gändeschütteln grüssen werden, sondern mit dem Kreuzen ihrer Arme über dem Brustkorb. Für mehr Informationen beziehen wir uns auf die unten aufgeführte Bibliographie - im Moment nur in spanisch - welche sie befähigen sollte, ihre Kenntnisse über dieses faszinierende Thema zu erweitern. Der wichtigste Schritt aber in Richtung Wissen, um dieses wunderbare Universum zu entdecken, ist das Reisen nach Kuba. Wenn du die Idee einer Reise interessant findest, zögere bitte nicht, mit uns Kontakt aufzunehmen.
Bibliographie:
Bolivar, Natalia los Orishas en Cuba Eluama1991
Ortiz, Fernando Alle seine Arbeiten Aber besonders: La africanía de la música folklorica en Cuba Letras Cubanas 1993
Leon, Argeliers Del canto y el tiempo Letras Cubanas 1984 Linares, Maria Teresa la música y el pueblo Pueblo y educacíon Colección música